Renger van der Zande

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Rasend schneller Renger an der Algarve vom Pech verfolgt

Renger van der Zande war auf dem Algarve-Kurs in Portugal in beiden Rennen Favorit, wurde jedoch vom Pech verfolgt. In sowohl dem ersten als auch dem zweiten Rennen lag der HiTech-Pilot zunächst in Führung, viel jedoch aufgrund von Materialproblemen zurück. Dennoch hat Renger auch an diesem Wochenende wiederum seine unglaubliche Geschwindigkeit unter Beweis gestellt, und gezeigt, dass er zu den derzeit schnellsten Formel-3-Piloten zählt.

Published: Sunday 13 September, 2009

Im ersten Rennen lieferte sich Renger ein packendes Duell mit Jules Bianchi, dem Anwärter auf den Meistertitel in der Formel-3-Euroserie. Renger fuhr Bianchi einfach davon. „Der Start war etwas chaotisch, da die Lampen sehr schnell umschalteten, und nach der ersten Kurve lag ich an zweiter Stelle“, erinnert sich der aus der Pole-Position gestartete Renger. „Ich konnte ihn jedoch bald überholen und einen ziemlichen Vorsprung herausfahren, aber nach einiger Zeit kam das Safety Car zum Einsatz. Beim Neustart befand sich Bianchi in meinem Windschatten und übernahm wieder die Führung, aber das ließ ich mir nicht gefallen und zog erneut an ihm vorbei. Ich konnte auch dieses Mal einen deutlichen Vorsprung herausfahren, aber sieben Runden vor dem Ziel begann mein Wagen plötzlich zu untersteuern. Es stellte sich heraus, dass an einem der Hinterreifen langsam die Luft entwich. Ich konnte noch ein paar Runden die Führung halten, aber irgendwann war der Reifen total platt, und ich rettete mich als Vierter über die Ziellinie. Damit rückte ich auf den zweiten Platz in der Britischen F3-Meisterschaft vor, denn die Jungs aus der Euroserie erhalten keine Punkte.“

„Im zweiten Rennen startete ich als Achter und arbeitete mich zügig an die Spitze vor. Ich übernahm die Führung vor Jules Bianchi, geriet dabei jedoch etwas von der Bahn, wodurch etwas Kunstrasen unter meinem Wagen hängen blieb und dieser kaum noch zu steuern war. Er war völlig aus dem Gleichgewicht, und dadurch viel ich auf den zwölften Platz zurück.“

„Ich hätte eigentlich beide Rennen gewinnen müssen, aber so geht das nun mal im Automobilsport. Es ist vor allem eine technische Sportart, und diese Dinge können einfach passieren. Wir haben aber deutlich gezeigt, wie schnell wir sind, und damit können wir absolut zufrieden sein. Auf zum folgenden Rennen!“
 

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