Renger van der Zande

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Renger van der Zande, der Herausforderer in Snetterton

Mitten in der Saison verspricht die Britische Formel-3-Meisterschaft 2009 extrem spannend zu werden. Am kommenden Wochenende wird der Wettstreit der Junior-Matadore mit Anspruch auf einen Platz in der Formel 1 auf dem Flugplatz von Snetterton, nahe Norwich, wieder in vollem Gange sein. Renger van der Zande, das niederländische As in diesem Automobilsport-Pandämonium, übernimmt die Rolle des Herausforderers.

Published: Thursday 2 July, 2009

Trotz seines verspäteten Einstiegs in der laufenden Saison hat Renger van der Zande nun bereits die Rolle des Herausforderers in der Britischen Formel-3-Meisterschaft übernommen. Bei seinem Debüt in Silverstone Anfang Mai überraschte er Freund und Feind, indem es ihm gelang, seinen Auftakt mit einem Sieg zu krönen. Seine Gegenspieler, gefeierte Junioren aus dem Umfeld der in England ansässigen F1-Teams, waren ziemlich ‚upset’, wie die Briten das so vornehm ausdrücken.
Beim folgenden Rennen in Rockingham wurde er deshalb auch gleich in der ersten Runde zwei Mal von der Bahn gedrückt. Nennen wir es einmal Aufregung. Das Wochenende in Hockenheim bescherte ihm zwei Plätze auf dem Siegertreppchen, und damit hat sich der HiTech-Pilot endgültig etabliert.
Sein Teamgefährte Walter Grubmüller nimmt inzwischen hinter dem Red Bull-Piloten Ricciardo die zweite Position ein. Wenngleich Renger immer im Interesse des Teams handeln wird, hat er nur ein Ziel vor Augen: nämlich die höchste Stufe auf dem Podium an diesem Wochenende. ‚Fun is everything’ lautet sein derzeitiges Motto, als Gegengewicht zur wirtschaftlichen Malaise. Renger wird mit einem Augenzwinkern erneut versuchen, seinen britischen Gegenspielern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

„Ich habe wieder enormen Spaß am Rennfahren“, freut sich Renger. „Ich lebe inzwischen in Milton Keynes, mitten unter den Formel-1-Teams, und ich genieße jeden Moment. Unter der Woche trainiere ich viel und absolviere regelmäßig Testrunden auf den bekannten klassischen englischen Rennstrecken. Und darüber hinaus schätze ich mich einfach glücklich über den Verlauf meiner Automobilsportkarriere.“

„Dieses Wochenende bin ich wieder der ‚Challenger’“, berichtet der stets optimistische Nimwegener.

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