Renger van der Zande

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Renger van der Zande beginnt sein GP3-Abenteuer

Zweieinhalb Monate lang hüllte sich Renger van der Zande über seine weiteren Schritte im Automobilsport in Schweigen. Aber im Vorfeld einer Testserie auf dem Kurs von Le Castellet kann er sich endlich offen äußern. Der Nimwegener wird in diesem Jahr für RS Mücke Motorsport, das Team von Ralf Schumacher und Peter Mücke, in der GP3 fahren, einer brandneuen Rennklasse, die das Vorprogramm der Formel 1 bestreiten wird. Und die internationale Auto- und Motorsport-Website GPUpdate.net hat seinen Namen mit dieser neuen Kombination in Verbindung gebracht.

Published: Tuesday 2 March, 2010

Für so manchen Autorennsportler sind die Wintermonate in einer Zeit der Rezession eine schwere Zeit. Auch bei Renger van der Zande waren die Nerven extrem angespannt. Was hoffen ließ war, dass seine Erfolge des Jahres 2009 den wichtigsten Teams nicht entgangen sind. Und insbesondere die neue GP3-Klasse, die sich aus der Formel 1 entwickelt hat, sprach ihn sehr an. „Die GP3-Klasse ist eine sogenannte ‚One Make'-Klasse aus einem Dallara mit Renault-Turbomotor. Sie soll jungen Talenten die Gelegenheit bieten, sich im Vorprogramm der Formel 1 zu profilieren“, erklärt Renger. „Ich sehe das als Herausforderung, da alle Teams in dieser Klasse mit dem Know-how wieder bei Null anfangen müssen. Darüber hinaus ist die Track Time, im Vorfeld der Qualifikation eines Rennens, ausgesprochen kurz. Dadurch hat man nur begrenzt die Möglichkeit, das Set-up des Fahrzeugs zu entwickeln. Bedingungen, die vom Fahrer Kaltblütigkeit und ein deutliches Feedback an die Techniker fordern. Ich hoffe, gerade dabei meine Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können."

„Mir macht vor allem die Tatsache Mut, dass die Hälfte der akkreditierten Teams bei mir anklopfte. Ralf Schumacher und Peter Mücke, die eine neue Teamkombination bilden, konnten mich zuletzt überzeugen. Darüber hinaus ist es von Vorteil, dass sie beide, ebenso wie ich, langjährige Verbindungen zu Mercedes haben. Auf diese Weise bleibe ich auch bei diesem Abenteuer gewissermaßen in der Familie", meinte der begeisterte Student der Wirtschaftswissenschaften. „Mithilfe von ID&T, meinem treuen langjährigen Sponsor, und mit Unterstützung von GPUpdate.net, der schnellsten und zuverlässigsten Automobilsport-Site der Branche, konnte ich die Vertragsgespräche abwickeln. Von deutscher Seite bekomme ich Unterstützung von Sandtler und Sebring. Ende dieser Woche gehen wir erstmals im Rahmen eines kollektiven Tests auf die Strecke. Ich bin gespannt. An der Kombination aus Team und Sponsoren soll es nicht scheitern."

Donnerstag und Freitag testet Renger van der Zande das GP3-Fahrzeug im südfranzösischen Le Castellet.

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